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Godinger Downhill mit Schutzengel... Drucken E-Mail
Geschrieben von Max   
Samstag, 17. Juni 2006

Und wieder einmal mussten wir allen Wetterwarnungen zum Trotz auf der Koralpe einen Godinger Downhill fahren.

Wir als Einheimische können die Wetterlage ja um einiges besser einschätzen als der Meteorologe aus Wien ;-)


Naja, natürlich kam es anders und wir hatten ohne Übertreibung wirkliches Glück dass nichts passiert ist.

Am Einstieg in den Downhill schien noch alles gewohnt ruhig zu sein, jedoch änderten sich die Wetterverhältnisse  innerhalb von ein paar Minuten und es wurde stockdunkel im Wald.

Diese Bild wurde um 16:45 Uhr aufgenommen

 

Kurz darauf begann es wie verrückt zu regenen, und damit meinen ich wirklich wie verrückt!!

Das ging so weit, dass der Wanderweg den wir runter fuhren zu einem kleinen Wildbach anschwoll. Dieses Bild wurde um 16:45 von unserem Unterstand (einer alten Buche) aufgenommen.

 

Ein paar Minuten später ging es dann auch schon richtig rund. 

Hagelkörner so groß wie Eiswürfel  sorgten für eine rhythmische Melodie auf unseren Helmen und Protektoren.

Ganz zu schweigen von den leichten „klacks“ Geräuschen wenn wieder mal ein Eiswürfel auf einen der Fingerknöchel aufschlug und dem Betroffenen ein schmerzendes Lächeln ins Gesicht zauberte.

Da standen wir nun mitten im Wald auf ca. 1800 Meter Seehöhe wo Hagel, strömender Regen und ein Sturm abwechselnd über uns herfielen.

 

 

Durchnässt und mit fragenden Blicken in den Gesichtern „Wie wir da bloß wieder runterkommen sollen“

schlug keine 10 Meter neben uns ein Blitz ein und fällte eine 15 Meter hohe Fichte die krachend oberhalb von uns umbrach.

(Bild wurde auf ein Maximum aufgehellt damit man was erkennen kann) 

 

 Hier zwei Bilder bei schönerem Wetter vom gleichen Standort aus fotografiert.

 



Na eins kann ich euch sagen, „da brauchst echt nix mehr“

Nun stand `s fest, wir mussten so schnell wie möglich aus dem Wald raus, denn von Schutz konnte hier beim besten Willen keine Rede sein.

Und so ging es durch den strömenden, Hagel durchsetzen Regen runter in Richtung Tal.

 Unten angekommen gab es erst mal ein gutes kühles Bier auf den Schock.



 Als uns dann meine „Gute Fee“ zu dem auf der Koralpe geparkten Auto brachte wurde uns erst bewusst was sich dort oben eigentlich abgespielt hatte.
  • Über die Ufer getretene Bäche
 
  •  Überspülte Straßen
 
  •  Umgestürzte Bäume
 
  •  Hagelkornfelder
 

Und in Mitten von all dem Chaos mussten 2 eigenwillige Freerider sich über jede Warnung hinwegsetzen und mal wieder mehr als nötig riskieren.

Die Bilanz dieses Ausflugs:

  • 2.500 Euro Hagelschaden an Steves Wagen,
  • eine Standpauke über das Risiko von meiner „guten Fee“ und  
  • 2 leicht angetrunkene Nachwuchs Freerider die wieder eine weitere Geschichte für den Stammtisch erlebt hatten…

Ps: Hier gehts zum Album


Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. Juli 2006 )
 
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