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Protektoren machen schon Sinn... Drucken E-Mail
Geschrieben von Max   
Freitag, 14. Juli 2006

Und wieder einmal hatte es dieser verdammte Godinger Downhill in sich.

3 Wochen Urlaub, 2 Wochen davon krank im Bett, dass dies nicht gerade Erholung ist kann man sich ja denken.

Nichts desto trotz war ich seit 2 Tagen wieder auf den Beinen und um den Urlaub nicht ganz ohne Adrenalin Ausschüttung verstreichen zu lassen, zog ich alleine los um dem Freerider mal wieder etwas Feuer unterm Arsch zu machen.

 

 


Wie es unsere Regeln besagen, hab ich mich brav per Telefon abgemeldet und die Route bekannt gegeben. Falls ich mich nach einer Std. nicht wieder anmelde ist Alarm angesagt!

 

In meinem vorhergegangenen Bericht habe ich über eines der Unwetter in das wir geraten waren berichtet.

Diese häufigen Regenfälle hatten zur Folge, dass der Godinger Downhill beinahe unfahrbar ausgespült wurde.

Der Großteil des Wanderwegs besteht nun nur mehr aus losem Gestein, frei gespülten Wurzeln und Geäst welches sich an den Engstellen aufgestaut hat.

Teilweise wurden unfahrbare kleine Gruben freigelegt in denen das Vorderrad genau Platz fand und beim durchfahren einfach stecken blieb.

 

Naja, demzufolge war diese Abfahrt nicht so sehr der Bringer, aber ich versuchte das Beste daraus zu machen und trotzdem nicht allzu viel zu riskieren.

 

Ziemlich am Ende der Abfahrt angekommen, überquert man eine kleine Brücke hinter der sich das Geländeniveau schön absenkt, was zur Folge hat, dass sie immer als Abschlusssprung genutzt wird. Man springt mit ca. 25 Km/H ab damit sich die Sache auch lohnt.

Eigentlich keine große Sache, da auf der anderen Seite ein schön befestigter Schotterweg Talabwärts führt.

 

Doch dieses mal war dieser „ach so schön befestigte“ Schotterweg alles andere als befestigt.

 

Als ich das bemerkt hatte war es auch schon zu spät.

Ein Tinderer, ein Tschepperer und schon siffelte ich Kopf voran über Stock und Stein durchs Gebüsch in Richtung Bach.

          

Was mich davor bewahrt hatte ein unfreiwilliges Bad zu nehmen, war ein schöner großer Steinbrocken der mich Kopf voran stoppte. („Uhhh supa danke, toller Stein…..“)

 

Diesmal hatte ich mir schon ganz schön wehgetan.

Zerrungen und Prellungen an der Schulter und mein Handgelenk war so gezerrt, dass ich es nicht mehr bewegen konnte.

Meine Knieschützer haben auch ganz schön was weggesteckt, ganz zu schweigen vom Helm.

         

Wenn ich mir vorstelle, wie diese tiefen Furchen in meinen Unterschenkeln oder an meinem Kopf ausschauen würden,…..

Trotz des Protektorenhemdes waren meine Schulter, der Unterarm und der Ellenbogen ganz schön aufgeschlagen.

Vom Helmband hatte ich Schürfwunden am Hals und einen schönen blauen Fleck an da Birn.

 

Also stellt man sich mal vor was da passiert wäre, wenn ich wie damals nur mit dem Halbschalen Radhelm ausgerüstet unterwegs gewesen wäre.

Seinerzeit sind wir auch nicht viel langsamer über die Brücke gesprungen.

 

Also es macht schon Sinn etwas Geld in eine schützende Ausrüstung zu investieren.

 

Nach ein Paar benommenen Minuten im Gebüsch, in denen abgecheckt wurde was an mir und  meinem Bike nicht alles verbogen war, machte ich mich mit einer Hand am Lenker auf den Heimweg und als ich zu Hause war, ging es auch schon ab in Krankenhaus.

 

Es war nicht wirklich was Schlimmes passiert, Prellungen, Zerrungen und Abschürfungen waren die Bilanz dieses Ausflugs.

 

Doch es hätte auch anders ausgehen können.

 

Dank sei den Protektoren!!!

 

Und zum Schluss noch was in eigener Sache, ein Urlaubsresümee.

3 Wochen Urlaub => davon 2 Wochen mit Grippe im Bett => kaum den 2. Tag gesund => und den Rest des Urlaubs mit einer geprellten Schulter und einem gezerrten Handgelenk ausklingen lassen, und am Montag geht die Schepferei auch schon wieder los.

 Na das nenn ich drei wunderschöne, erholsame Wochen. ;-)

 

Ps: Hier noch der Link zu Gallery 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 21. Juni 2007 )
 
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